
Familiengeschichte. Der transgenerationale Schreibdialog
Worum es geht
Wer waren die Menschen in unserer Familie und in ihren Freundeskreisen und was davon lebt in uns weiter? Dieser Kurs lädt dich ein, deine Familiengeschichte schreibend zu erkunden. Briefe, Fotos, Tagebücher oder mündlich weitergegebene Geschichten werden zum Ausgangspunkt für einen imaginativen Dialog mit früheren Generationen. Schreibend entdeckst du, wie ihre Erfahrungen und Prägungen bis heute in deinem Leben nachwirken.
Kursziel
Am Ende des Kurses hast du einen abgeschlossenen transgenerationalen Schreibdialog in Händen: als zusammenhängenden Text oder als Textsammlung. Er kann als persönliches Erinnerungsprojekt bestehen bleiben oder der Ausgangspunkt für ein größeres literarisches Vorhaben werden. Darüber hinaus schärfst du deinen Blick für historische Zusammenhänge, erweiterst deine kreative Ausdrucksfähigkeit und gewinnst oft überraschende Klarheit über dich selbst.
Arbeitsweise/Voraussetzungen
Der Kurs folgt einer klaren, aber offenen Struktur in vier Schritten: der Materialsammlung, dem kreativen Schreibdialog, der Ausarbeitung und der Reflexion. Du arbeitest mit Schreibimpulsen, Freewriting, Perspektivwechseln und Bildarbeit und wirst begleitet von wertschätzenden Feedbackrunden der Gruppe.
Hilfreich ist, wenn du vorab ein Familienmitglied im Sinn hast und etwas Material mitbringst: ein Foto, einen Brief, eine Erinnerung. Der Kurs eignet sich sowohl zur persönlichen Selbstvergewisserung als auch als Grundlage für literarische Texte, wie zum Beispiel Erzählungen, Kurzgeschichten oder autofiktionale Prosa.
Veranstaltungsform
Online via Zoom
Daten und Zeiten
Abendkurs vom 26 August. bis 21. Oktober 2026
Mittwoch: 19–21 Uhr (8 Termine)
Kursnummer: ON-2026-108
Anmeldeschluss: 26.08.2026
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